Gerd und Lore mit „Anton“

Liebe Fam. Seitle,

heute wollen wir Ihnen voll Dankbarkeit schreiben, wie unser erstes Jahr mit dem Blindenführhund meines Mannes verlaufen ist!

Als Sie, Herr Seitle, uns besuchten und von dem für meinen Mann vorgesehenen Blindenführhund erzählten, waren wir schon voller Vorfreude. Sie haben uns an diesem Nachmittag unter anderem gesagt, dass er ein aufgeweckter und auch sehr temperamentvoller Bursche sei, der viel Aktivität einfordern würde. Seine Ausbildung habe er auch schon erfolgreich abgeschlossen. Als wir Sie gefragt haben, wie er denn heißt und Sie sagten ANTON, war die Überraschung und Freude so groß, dass uns beiden die Tränen in den Augen standen. Dies deshalb, weil wir uns immer einen Hund mit dem Namen ANTON gewünscht hatten. Das musste dann unser Anton sein!

Nun ging es los. Als wir dann in Zirndorf bei Ihrer Trainerin Eva zum Einarbeitungslehrgang waren, haben wir unseren Anton das erste Mal gesehen.

Wir waren vom ersten Moment an begeistert. Mit Eva durften wir auch eine wunderbare junge Frau kennenlernen, die uns gleich ans Herz gewachsen ist. Sie hat die Einweisung so super gemacht, dass sich von Beginn an eine Sicherheit eingestellt hat. Nach der anschließenden Woche bei uns in Bad Urach, die ebenfalls sehr kostbar war und der abschließenden Gespannprüfung, war üben und nochmals üben angesagt. Ich habe mich mit Anton von Anfang an sicher gefühlt. So nach und nach habe ich gemerkt, dass ich immer mehr losgelassen und mich voll und ganz auf ihn verlassen habe. Auch bei uns zuhause war er schnell angekommen und er hat sich von Anfang an bei uns sehr wohl gefühlt. Bei unseren Kindern und Enkeln ist Anton der absolute Mittelpunkt. Seit März bin ich nun ganz zu Hause und wir sind jeden Tag auf Tour. Es ist einfach wunderbar! Wir möchten uns noch einmal bei Ihnen für diesen tollen Hund von Herzen bedanken!

Mit herzlichen Grüßen Gerd und Lore mit Anton

Bad Urach, August 2020

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