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Markus aus Köln mit „Amy“

Liebe Familie Seitle,

auf diesem Wege möchten wir von Herzen Danke sagen.

Amy ist nun schon einige Wochen bei uns und uns jetzt schon sehr ans Herz gewachsen. Sie entwickelt sich toll und auch unsere schwerbehinderte Tochter hat nach anfänglichen Schwierigkeiten eine ganz besondere Beziehung zu Amy aufgebaut. Ich bin sehr froh, die 520 km zu Ihnen gefahren zu sein. Mir ist es wichtig, dass Sie wissen, dass wir sehr dankbar sind. Es ist ja unserer erster Hund und wir sind noch nicht so erfahren gewesen.

Wir wünschen Ihnen alles Gute !

Markus K. aus Köln

 

TTouch-Seminar 08.-10.11.2019

Acht Führteams bei unserem TTouch-Seminar vom 08.-10.11.2019

02.11.19: Patenfamilientreffen bei der Blindenführhundschule

Sechs Patenfamilien mit 5 Goldendoodle und 1 Labrador-Hündin

 

San Rafael Besuch von Teresa

Teresa Seitle (Maria u. Wolfgang Seitle´s Tochter) berichtet über ihren Besuch
in der Blindenführhundeschule „Guide Dogs for the Blind„ in San Rafael (Kalifornien)

Anfang Mai 2019 besuchte ich während meines Auslandssemesters mit anschließendem Auslandspraktikum an der University of Califonia, San Diego, die Blindenführhundeschule „Guide Dogs for the Blind“ in San Rafael (Kalifornien).
„Guide Dogs for the Blind“ ist -wie unsere Blindenführhundschule- Mitglied im Weltverband der Blindenführhundeschulen „International Guide Dog Federation“ (IGDF)“. Die Schule hat noch einen weiteren Standort im US-Bundesstaat Oregon, wobei San Rafael mit 44.515 m² der größere von beiden ist.
Bei meiner Ankunft in San Rafael wurde ich sehr herzlich im Besucherzentrum der Schule begrüßt. Zu Beginn wurde mir ein kurzes Video über ein Gespann (blinder Mann mit Blindenführhund) gezeigt. Dieses Video veranschaulicht sehenden Menschen sehr schnell und eindrucksvoll die Vorteile, die ein Blindenführhund einem blinden Menschen im Alltag bringen kann.

Danach durfte ich die gesamte Schule bis in die kleinsten Winkel besichtigen. Dazu gehörten die Unterkünfte der blinden Führhundeanwärter mit ihren Führhunden während ihrer zweiwöchigen Einarbeitung, die Hundeanlagen und der Verwaltungstrakt mit seinen vielen unterschiedlichen Abteilungen. An verschieden Trainingseinheiten durfte ich ebenfalls teilnehmen. Ich war sehr beeindruckt. Durch die immense Größe der Anlage können immer zeitgleich 6-9 Gespanne an der Schule eingeschult werden. Dabei stehen den blinden Gästen eine großzügige Kantine, ein Fitnessstudio, ein Whirlpool mit Sauna, ein Aufenthaltsraum, ein Spielezimmer, ein Vortragsraum, ein TV-Raum und für das gesundheitliche Wohl auch ständig Ärzte zur Verfügung. Des Weiteren stehen eine Hundetrainingshalle, verschiedene Trainingsplätze außen und großzügige Hundeauslaufflächen zur Verfügung. Während meiner Führung durfte ich auch beim Training der angehenden Blindenführhunde zusehen. Vieles wird dabei auf dem Gelände, welches unzählige Möglichkeiten bietet, trainiert.

„Guide Dogs for the Blind“ beschäftigt 50 Führhundetrainer und hat durchschnittlich immer 300 Hunde auf ihrer Anlage in San Rafael untergebracht. Die blinden Menschen, die einen Blindenführhund von „Guide Dogs for the Blind“ bekommen, kommen aus allen Teilen der USA. Die Führhundehalter können mit ihren Führhunden das gesamte Hundeleben kostenfrei die Tierärzte der Schule aufsuchen. Sollte jedoch die blinde Person zu weit von den beiden Standorten entfernt leben, so übernimmt „Guide Dogs for the Blind“ für die Hunde aus ihrer Schule auch die Kosten anderer Tierärzte.

Es gibt zwei signifikante Unterschiede zwischen den US-amerikanischen und deutschen Blindenführhundeschulen. Einer davon ist, dass „Guide Dogs for the Blind“ rein aus nicht staatlichen Spenden finanziert wird. Das bedeutet auch, dass jeder blinde Mensch einen Anspruch auf einen Hund hat und dieser von der Blindenführhundschule ohne jegliche Kosten zur Verfügung gestellt wird. Es muss weder eine Krankenkasse noch die blinde Person dafür etwas bezahlen. Ein anderer Unterschied zu den deutschen Schulen ist, dass die Blindenführhundschule immer über 900 ehrenamtlich beständige Patenfamilien hat, in welchen die 2 bis 16 Monate alten Hunde untergebracht sind. Dies bedeutet, dass die Schule problemlos immer passende Patenfamilien und auch genügend Junghunde zur Verfügung hat.

Schlussendlich kann ich sagen, dass ich einen wirklich tollen Eindruck von „Guide Dogs for the Blind“ bekommen habe. Mein Besuch in dieser Schule war ein tolles Erlebnis und hat bei mir einen bleibenden positiven Eindruck hinterlassen. Es war echt super!

Sabine mit Blindenführhündin „Mani“

Hessen, 14. Juli 2019
Sabine mit Blindenführhündin „Mani“

Hallo Familie Seitle,
heute möchte ich auch mal meine Erfahrungen mit euch und meiner Blindenführhündin Mani schreiben 😊
Ich hatte eigentlich schon eine Zusage von einer anderen Blindenführhundschule für einen Hund in 2019. Dann kam aber die Nachricht, dass daraus nichts wird, sondern es mindestens 2020 wird, wenn nicht noch später! Daraufhin habe ich mich auf die Suche nach einer anderen Schule gemacht und bin dabei auf die Blindenführhundschule Seitle gestoßen! Nach einem Telefonat mit Herrn Seitle war ich ganz Happy, denn dieser teilte mir mit, dass ich auf jeden Fall dieses Jahr noch einen Hund bekommen könnte! Dann ging alles viel schneller als gedacht. Am 22 April bin ich schon mit meinem Mann und mit meinen beiden anderen Hunden, einer davon auch ein Blindenführhund, der jetzt in Rente geht, nach Neuburg an der Donau gefahren. Ich war ziemlich aufgeregt, am liebsten wäre ich wieder nach Hause gefahren, weil ich nicht so richtig wusste, was kommt jetzt auf mich zu. Aber dann kam Maria mit meiner Blindenführhündin Mani und alles war gut. Maria, eine ganz liebe, freundliche, sympathische, ruhige und einfühlsame Person hat mir dann sofort meine Angst genommen 😊. Mit meiner Blindenführhündin Mani war es Liebe auf den ersten Blick, obwohl man das als Blinder ja eigentlich nicht schreiben kann. Also es war Liebe, bei der ersten Begegnung. Eine ganz liebe, ruhige und anhängliche Hündin. Es ging dann los mit der Einarbeitung. Für mich war das etwas ganz neues, dass der Hund nicht bei jedem Hindernis oder Sonstigem ein Leckerchen bekommt, sondern nur ganz selten mal, ansonsten wird der Hund nur verbal gelobt oder gestreichelt. Das fand ich richtig toll. Meine alte Blindenführhündin brauchte für jedes Hindernis, für jede Ampel, für jeden Bordstein, für jeden Befehl ein Leckerchen, sonst hat sie auf Stur geschaltet. Also musste man schon eine Menge Leckerlis einpacken, wenn wir unterwegs waren .Die zehn Tage in Neuburg sind im Flug vergangen und haben mir sehr viel Spaß gemacht. Kurz darauf ging es bei mir zu Hause mit der Einarbeitung weiter, wo dann kurz darauf die Gespannprüfung mit den Prüferinnen Senkel und Hocke stattfand. Bei der Prüfung war ich sehr nervös und hibbelig. Wir haben aber die Prüfung aufgrund der überzeugenden Leistung von Mani trotzdem bestanden! Mani ist ein ganz toller Blindenführhund. Wir sind ein sehr gutes Team! Und das Beste: sie hört auch perfekt, wenn sie nicht im Dienst ist, wie zum Beispiel im Freilauf. Das kenne ich von meinem ersten Blindenführhund überhaupt nicht. Meine erste Blindenführhündin hat im Freilauf Null gehört und hatte auch ein Problem mit anderen Hunden. Wir haben dann noch Hundeschule gemacht und so weiter, irgendwann ging es dann so einigermaßen. Deswegen war ich überrascht, dass Mani so gut hört. Man kann sie laufen lassen. Sie hört, sie kommt zurück, sie geht bei Fuß, also alles ganz toll. Großes Kompliment an Familie Seitle! . Für mich war es eine sehr schöne Zeit, hat mir sehr viel Spaß gemacht und Wolfgang und Maria sind sehr sympathische, nette Menschen, mit denen ich mich sehr gut verstanden habe. Ganz besonders mit Maria 😘 ich bin sehr froh, dass ich Mani bekommen habe. Sie ist so anhänglich, ein richtiger Kuschelhund. Für mich steht fest, dass mein nächster Hund, was hoffentlich noch lange dauert, auf jeden Fall wieder aus der Blindenführhundschule Seitle kommt. Ich werde sie auf jeden Fall auch weiterempfehlen, bei jeder Gelegenheit 😊.
Viele liebe Grüße von Sabine aus Hessen mit Führhündin Mani und Ehemann Matthias.

3 Labradore Führhündin Mani in der Mitte

3 Labradore, Führhündin „Mani“ in der Mitte liegend

Martina mit „Luna“

Liebe Familie Seitle!
Vor 15 Jahren durfte ich bei ihnen ein kleines, braunes Energiebündel in Empfang nehmen: Unsere braune Labradorhündin LUNA
Am 23.5. feierten wir noch ihren 15 Geburtstag und nun mussten wir uns gestern doch von ihr, aus gesundheitlichen Gründen, verabschieden. Sie war ein Traumhund und wir werden sie nie vergessen! Luna war mir bei meiner Arbeit im Kindergarten, bei der Rettungshundestaffel und in unserer Familie mit zwei Mädels und vielen anderen Tieren steht’s ein treuer Begleiter und im Moment ist es noch unvorstellbar ohne sie zu sein. Mir ist es wichtig, dass sie wissen wie sehr ihr damaliger Welpe mein Leben geprägt und bereichert hat und das wir uns gestern, in alle Ruhe, von ihr verabschiedet haben. Wir haben ein schönes Plätzchen für sie in unserem Garten gefunden, sodass sie bei uns ist und wir auch einen Platz haben, an dem wir besonders an sie denken können.
Nochmal VIELEN DANK FÜR DIESEN EINZIGARTIGEN HUND!!
LG MARTINA

 

Familie S. mit „Luki“ aus Ottobrunn

Liebe Familie Seitle

Vielen Dank für den wunderbaren Hund!
Er heißt Luki und gedeiht ganz großartig und ich glaube er fühlt sich sehr wohl bei uns.
Den Urlaub in Kroatien hat er auch gut überstanden, er macht wirklich alles mit.
Wir haben viel Freude mit ihm!
Mit lieben Grüßen

Familie S. aus Ottobrunn

 

 

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